Akne vulgaris

Die Akne ist eine sehr häufige Hauterkrankung, die mit der Pubertät beginnt und meist bis zum 3. Lebensjahrzehnt wieder von selbst verschwindet. Eine Akne kann aber auch noch im späteren Lebensalter bestehen. Knaben sind meist schwerer betroffen als Mädchen.

Die Akne entsteht durch Entzündungen der Talgdrüsen in der Haut, vorwiegend im Gesicht und am Oberkörper (Rücken, Schulterpartien und Dekolleté).

In leichteren Fällen macht sich die Akne nur durch „Mitesser“ (Komedonen) bemerkbar, die als weisse Knötchen erscheinen, manchmal mit einem schwarzen Punkt in der Mitte. Wenn sich solche Knötchen entzünden, dann entsteht der bekannte „Pickel“ (Eiterpustel).

Eine schwere Akne kann zu Narbenbildungen der Haut führen, die ein nicht zu unterschätzendes psycho-soziales Problem darstellen. Daher sollte jede schwere Akne behandelt werden.

Ursache der Akne ist nicht die mangelnde Hygiene der Jugendlichen, sondern die hormonelle Umstellung mit Beginn der Pubertät. In der Pubertät nimmt die Produktion der männlichen Geschlechtshormone (Androgene) sowohl bei Knaben und Mädchen zu. Dies führt zu einer gesteigerten Talgproduktion und zu Verhornungsstörungen der Haarfollikel. Durch die verengten Ausführungsgänge der Haarfollikel staut sich der vermehrt gebildete Talg und es kann zu Entzündungen der Talgdrüsen durch Bakterien kommen.

Die Neigung zu Akne kann auch vererbt werden. Haben beide Elternteile eine Akne durchgemacht, so liegt die Wahrscheinlichkeit, dass auch das Kind in der Pubertät eine Akne entwickelt, bei über 50%.

Faktoren, die eine Akne verschlimmern können:

Symptome der Akne

Therapie der Akne 

Die Aknetherapie braucht Zeit. Behandlungsversuche sollen während mindestens sechs Wochen fortgesetzt werden, bevor man eine Therapieänderung oder einen Abbruch vornimmt.

Ziel der Aknetherapie ist es, die Läsionen, bevor es zur Narbenbildung kommt, zur Abheilung zu bringen. Die Therapie richtet sich gegen die Überproduktion des Hauttalgs, gegen die Verhornungsstörungen der Haarfollikel und gegen die Infektion mit Aknebakterien.

Grundsätzlich werden 2 Arten der Behandlung unterschieden

1. Topische (lokale) Behandlung

2. Systemische (innerliche) Behandlung

Narbenbehandlung

Narben erschweren die Behandlung der Akne. Narben können erst dann aktiv behandelt werden, wenn die Akne unter Kontrolle ist.

Oberflächliche Narben oder Pigmentveränderungen können bis zum spontanen Verschwinden abgedeckt werden.

Zu andern Methoden, die von vielen Praktikern und auch Patienten als hilfreich angesehen werden, gehören die Schältherapien oder Abrasionen (Abschleifen der Haut, Laser-Surfacing).

Nebenwirkungen der Behandlungen können sein: Infektionen, erneute Narbenbildung, Hautverfärbungen.

Vorbeugende Massnahmen

Nützliches:

Sprechstundenvereinbarung 044 950 40 70

Ärztehotline täglich von 13.30-14.00 Uhr auf die Nummer 044 950 40 90

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