Grippeimpfung

Fragen und Antworten zur Grippeimpfung

Warum impfen?

Vorbeugen ist immer besser als Heilen. Die Grippeimpfung kann die Grippe und ihre Komplikationen verhindern sowie ihre Ausbreitung hemmen. Daher ist auch die Impfung gesunder Personen (Pflegepersonal, Kinder, Arbeitnehmer) von enormer Bedeutung, um Grippewellen vorzubeugen oder einzudämmen.

Wie kann man sich zusätzlich gegen Grippe schützen?

Hilfreich sind die Ernährung mit frischem Obst und Gemüse, ein ausgeglichener Lebensstil, angemessene Kleidung und genügend Frischluftzufuhr in den Räumen.

Wann soll geimpft werden?

Jährlich von September bis Dezember, bevorzugt Mitte Oktober bis Mitte November. Es gilt jedoch: Besser spät als gar nicht! Der Impfschutz setzt 14 Tage nach der Impfung ein und hält sechs Monate an. Weil die Grippeimpfstoffe gemäss den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedes Jahr anders zusammengesetzt sind, sollte die Impfung jährlich wiederholt werden, um den gewünschten Schutz zu gewährleisten.

Wie gut schützt die Grippeimpfung?

Nach einmaliger Anwendung beträgt der Impfschutz je nach Impfstoff und Gesundheit des Impflings bis zu 95 Prozent. Es gibt Hinweise darauf, dass eine jährliche Wiederholung den Schutz gegen bestimmte Influenza-Viren steigert.

Welche Nebenwirkungen der Grippeimpfung gibt es?

Moderne, hoch gereinigte Grippeimpfstoffe sind wesentlich besser verträglich als die früher verwendeten Ganzvirusimpfstoffe. Die Grippeimpfung gilt unter Fachleuten als ausgesprochen gut verträglich. In wenigen fällen kommt es zu leichten Schwellungen und Schmerzen an der Einstichstelle. Keinenfalls kann die Grippeimpfung eine Grippe auslösen.

Können schwangere und stillende Frauen geimpft werden?

Im neuen Impfplan ab 2014 wird allen Schwangeren eine Grippeimpfung empfohlen, dies unabhängig der Schwangerschaftsdauer. Es hat sich gezeigt, dass diese Impfung während der ganzen Schwangerschaft unbedenklich ist, dies sowohl für die Mutter, als auch für das ungeborene Kind. Vielmehr werden beide durch mögliche Komplikationen der Grippe durch die Impfung geschützt.  Das Immunsystem der geimpften Mutter stellt dem Fötus Antikörper zur Verfügung, die noch mehrere Monate nach der Geburt das Neugeborene schützen. Auch in der Stillzeit ist eine Impfung problemlos möglich.

Darf gegen Grippe geimpft werden, wenn bereits grippale Symptome vorliegen?

Solange das Fieber 38°C nicht übersteigt und keine akute Erkrankung vorliegt, darf gegen Grippe geimpft werden.

Wer bezahlt die Grippeimpfung?

Bei Risikopatienten und bei Personen über 65 Jahre kommen die Krankenkassen für die Grippeimpfung auf. Falls Sie nicht einer Risikogruppe angehören, jedoch eine Zusatzversicherung für Therapien haben, die nicht in der Grundversicherung enthalten sind, übernehmen die meisten Kassen die Kosten ebenfalls. Da bewiesen wurde, dass sich die Grippeimpfung bezahlt macht, gibt es auch Kassen, die ihren Versicherten Coupons für eine kostenlose Grippeimpfung geben. Ferner bieten auch Arbeitgeber, vor allem im öffentlichen Dienst und in der Industrie, die Grippeimpfung kostenlos an.

 

 

 

 

 

 

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