Tarmed, der neue Aerztetarif

Informationen zum neuen Arzttarif TARMED

Im heutigen Intern möchten wir Sie über eine gewichtige Neuerung informieren, über welche Sie sicher in den letzten Monaten öfters auch in den Medien gehört haben. Nach langjähriger Vorbereitung soll nun per 1.1.2004 ein ganz neuer Arzttarif eingeführt werden, der sogenannte TARMED. Da uns dies alle betreffen wird und einige Neuerungen auf uns zu kommen, möchten wir Sie hier detailliert darüber informieren.

TARMED ist ein ganz neu aufgebauter Tarif, nach welchem alle Leistungserbringer in der ganzen Schweiz abrechnen müssen. Das bedeutet, dass alle Arzt- und Spitalrechnungen in der Schweiz gleich aussehen werden und somit untereinander verglichen werden können. Trotz gleichem Tarif, wird es aber weiterhin Unterschiede in den Kosten in den verschiednen Regionen geben. Wie bisher ist der Tarif als Leistungskatalog aufgebaut. Der ganze Tarif umfasst gut 4500 Positionen hinter welchen sich wie bisher Taxpunkte verbergen. Da in den verschiednen Regionen verschiedene Taxpunkte gelten, können die Behandlungen unterschiedlich teuer ausfallen. Die Taxpunktwerte können von den Aufsichtsbehörden jederzeit angepasst werden. Die Umstellung vom alten auf den neuen Tarif muss kostenneutral bleiben, das bedeutet, dass die Gesamtkosten mit dem neuen Tarif gleich bleiben müssen. Ist dies nicht der Fall, wird der Starttaxpunktwert von gegenwärtig 97 Rappen für den Kanton Zürich nach oben oder unten angepasst. Dies während einer Beobachtungsperiode von knapp 2 Jahren. Danach wird der Taxpunktwert wie bisher den wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst.

Was ist neu am Tarif:

Hinter jeder Tarifposition verbirgt sich ein betriebswirtschaftlich errechneter Taxpunkt, welcher sich in eine sogenannte Technische Leistung  TL und eine Arztleistung  AL aufgliedert. Die TL beschreibt die Kosten der Infrastruktur des Leistungserbringers, die AL die eigentlichen Arztkosten.

Beispiel: Eine hochtechnische Leistung wie ein Röntgenbild wird eine hohe TL haben, während ein ärztliches Gespräch eine hohe AL haben wird. Für gewisse Leistungen, die zusätzlich eine spezielle Infrastruktur benötigen, gibt es Zusatzpositionen, welche nur aus TL zusammengesetzt sind. Als Bsp. dient wieder das Erstellen eines Röntgenbildes, welches einen speziell abgeschirmten Raum voraussetzt und eine speziell vorgeschriebene Qualitätskontrolle. Neben der eigentlichen Position für das Röntgenbild werden demnach Zusatzpositionen für die Benutzung des Röntgenraums verrechnet.

Hinter dem ganzen Tarif und hinter jeder einzelnen Tarifposition verbirgt sich  ein Zeittarif. Das heisst, dass nun auch in der Arztpraxis nach Zeit abgerechnet werden muss. Eine Konsultation, ein Telephon, ein Besuch oder ein durch den Arzt durchgeführter Untersuch usw. wird in 5 Minuten Schritten abgerechnet. In den Verrechnungsprogrammen der Leistungserbringer ist ein Validator eingebaut, der das richtige Verrechnen der Positionen überprüft. Somit kann ein Leistungserbringer pro Tag nicht mehr als 24 h abrechnen. Sie als Konsument sehen auf der Rechnung die verrechnete Zeit für die Konsultationen, Telefonate etc. Kompliziert wird das ganze dadurch, dass nicht alle 5 Minuten einer Konsultation gleich viel kosten werden. Es wird einen Tarif geben für die ersten 5 Min als sog. Grundkonsultation, einen weiteren für die weiteren 5 Min. als Konsultationszuschlag und einen Tarif für die letzten 5 Min. Hinter Positionen wie bsp. Untersuchung durch den Facharzt steckt eine vorgegebene Zeit, welcher der Arzt verrechnen darf. Benötigt er länger ist dies zu seinem Nachteil, ist er schneller fertig, verdient er etwas mehr. Dies soll die Erfahrung, welche ein Arzt im Laufe seiner Karriere erarbeitet, honorieren. Verrechnet wird neu die ganze Zeit, welche ein Arzt für einen Patienten benötigt. Benötigt eine Untersuchung oder eine Konsultation eine gewisse Vorbereitung, wie bsp. Studieren von Fremdakten, Gesprächen mit Angehörigen, Behörden, Versicherungen etc. wird dies dem Pat. nach Zeitaufwand verrechnet. Es ist also gleich teuer ob der Arzt mit dem Pat. telephoniert, ihn in der Praxis empfängt oder ihn zu Hause besucht. Unterschiedlich ist nur noch die benötigte Zeit. Die Fahrt zum Pat. wird mittels einer Wegentschädigung honoriert.

Auf Grund der betriebswirtschaftlichen Berechnung des Tarifes werden neu Zuschläge verrechnet für Leistungen ausserhalb der üblichen Tageszeiten. Diese Notfallzuschläge gelten bsp. für Abend-, Nacht-, Samstagmittag- und Sonntagsleistungen. Notfallzuschläge werden grundsätzlich dann verrechnet, wenn der Pat. notfallmässig die Praxis aufsucht und sofort behandelt wird. Die Zuschläge setzen sich zusammen aus einer Notfallinkonvienzpauschale und je nach Tageszeit aus einem prozentualen Zuschlag auf die AL. Bis heute waren solche Notfallkonsultationen zu tief berechnet, so kostet bsp. heute eine Sonntagskonsultation nicht mehr als eine Extrakonsultation unter der Woche. Neu wird ein Notfallzuschlag tagsüber von 60.- verrechnet. Am Abend bis 22.00 Uhr, sowie am Sa.nachmittag und am Sonntag tagsüber ein solcher von 120.-. in der Nacht ein Zuschlag von 180.- . Dazu kommen am Wochenende und in der Nacht Prozentzuschläge. Für Telephonate gelten 30.- Zuschlag am Abend und am Wochenende sowie 70.- in der Nacht. Diese Zuschläge haben zwei Bedeutungen. Einerseits werden Notfalldienstleistende besser honoriert, anderseits sollen damit unnötige Notfallkonsultationen vermieden werden.

Die gut 4500 Positionen können nicht von allen Leistungserbringern verrechnet werden. Je nach Spezialität und nach Fähigkeit eines Erbringers wird der Leistungskatalog eingeschränkt. Die hat zur Folge, dass eine bessere Qualität erzielt wird und dass nur Leitungserbringer, welche den Nachweis einer Weiterbildung erbringen, Leistungen adäquat verrechnen dürfen. Damit eine Leistung immer verrechnet werden darf, müssen sich Ärzte von Gesetzes wegen weiterbilden. Für uns als Fachärzte für Allgemeinmedizin bedeutet dies, dass wir mind. 80 Weiterbildungsstunden pro Jahr nachweisen müssen.

Damit das Ganze besser kontrolliert werden kann, werden Gesamtschweizerisch einheitliche Rechnungsformulare kreiert. Zudem muss ca. 2 Jahre nach Einführung des Tarifs die Möglichkeit der elektronischen Abrechnung mit den Versicherern bestehen. Sie als Konsument erhalten weiterhin von den Ärzten die Rechnung nach Hause und bekommen das Geld von den Krankenkassen zurückerstattet. Die Kasse wird dann die Rechnung zur Kontrolle beim Arzt elektronisch verlangen und prüfen, nachdem Sie der Kasse durch Einreichen des Rückerstattungsbeleges die Vollmacht geben. Wie diese Rechnungsformulare aussehen und was genau darauf aufgeführt werden muss, ist uns noch nicht bekannt. Im UVG-Bereich, d.h. bei der SUVA etc. rechnen wir bereits mit TARMED ab und können somit bereits die Abläufe üben.

Im neuen Tarif werden einzelne Leistungen teurer werden, andere aber deutlich billiger, vor allem in chirurgischen Disziplinen. Dies führt dazu, dass Leistungserbringer, welche schlechter fahren mit dem neuen Tarif sich vehement dagegen wehren. Der Tarif soll jedoch fair und betriebswirtschaftlich die Kosten darstellen. Schlecht bezahlte Leistungen wie bsp. ärztliche Gespräche, Notfalldienste etc. werden besser honoriert, während dessen zum Teil überzahlte Leistungen, wie technische Leistungen billiger werden. Wie erwähnt dürfen die Gesamtkosten sich nicht nach oben ändern, sonst wird der Taxpunktwert angepasst. Sicher ist auch, dass einzelne Leistungen im Laufe der Zeit angepasst werden müssen, da sie heute falsch berechnet sind. Dies wird die Erfahrung mit dem neuen Tarif zeigen.

Durch das Umstellen auf den neuen Tarif, müssen alle Leistungserbringer per 31.12.2003 die laufenden Behandlungen abschliessen und verrechnen. Ab 1.1.2004 dürfen keine Leistungen nach altem Tarif mehr verrechnet werden. Die neuen Formulare verlangen höchstwahrscheinlich die Angabe der Krankenkasse auf der Rechnung, somit empfehlen wir Ihnen, beim Arztbesuch den Krankenkassenausweis stets bei sich zu haben. Sie werden deshalb Ende Jahr die Rechnungen nach altem Tarif alle gleichzeitig erhalten.

Die bisherige Erfahrung unsererseits mit dem neuen Tarif zeigt, dass er auf den ersten Blick etwas kompliziert aussieht, nach kurzer Zeit gewöhnt man sich daran und entdeckt die Vorteile, die dahinter stecken.

Wir werden uns bemühen Ihnen die sicher entstehenden Fragen und Unsicherheiten zu erklären. Scheuen Sie sich nicht, deswegen unsere Hotline in Anspruch zu nehmen. (Mo.- Fr.  13.30 Uhr – 14.00 Uhr  Tel: 044/950 40 70

baseman Drew Fink, on his 13th birthday, hit a two run walk off home run for a 14 13 final. The teams meet again Friday at Riddle Field to cheap jerseys determine the postseason playoffs champion. AAA Division Crescent Bay Advisors 9, Southland Eyecare cheap nhl jerseys 1: In a playoff elimination game at Riddle Field Saturday, Crescent Bay Advisors broke the game open with a five wholesale jerseys run fifth inning and coasted to victory. CBA was spectacular in all facets of the game, highlighted by their pitching and defense. Joey Capobianco (5 2/3 innings, one run, four hits, seven strikeouts) nearly pitched a cheap jerseys china complete game. Baron Smith closed out the win. JD Dix led CBA in the field with outstanding play at shortstop, including four assists and three putouts without an error. On offense, CBA had a team effort with all but two of its 12 players reaching base. The attack was led by Capobianco wholesale nfl jerseys china (three for three, wholesale jerseys china two doubles, RBI, two runs), Dix (double, run), Bryce Ford wholesale nfl jerseys (two doubles, walk, two runs) and Taylor Towe (two for three, double, two runs). Southland
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